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Fans

12.02.20

89 Prozent würden weitere Pyrotechnik-Anträge begrüßen

HSV-Umfrage nach dem ersten genehmigten Pyro-Einsatz im deutschen Profifußball mit deutlichen Ergebnissen. Fast 5000 Dauerkarteninhaber haben bislang teilgenommen.

Die Fanchoreografie auf der Nordtribüne im Heimspiel gegen den KSC (2:0), bei der erstmals im deutschen Profifußball kontrollierte Pyro in Form von zehn Rauchsimulatoren zum Einsatz kam, sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Mittlerweile haben sich mehrere Profi-Clubs und auch Ultragruppierungen anderer Vereine bei den Hamburger Initiatoren gemeldet und um weitere Informationen gebeten, um den Weg eines erfolgreichen Genehmigungsverfahrens über den DFB womöglich selbst einmal anzugehen.

Der HSV ist auskunftsbereit und wertet nach „dem ersten guten Schritt“ (O-Ton des Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann) sowie der im Anschluss an die Aktion gestarteten Reflektion mit allen Beteiligten derzeit die Umfrageergebnisse der vergangenen Tage aus. Der Club hatte per E-Mail alle Dauerkarteninhaber angeschrieben und sie nach ihren Eindrücken des Pyro-Einsatzes und möglichen Absichten für die Zukunft gefragt. Das Ergebnis der Umfrage (sie endet heute Nacht um 23.59 Uhr) ist eindrucksvoll und unterstreicht die ersten Reaktionen und Feedbacks. 98% der fast 5000 Teilnehmer gaben an, dass sie ein sicheres Gefühl während des Abbrennens hatten. 95% fühlten sich durch die Pyro-Aktion auf ihren Plätzen nicht eingeschränkt. 89% würden es begrüßen, wenn der HSV erneut Anträge für das Abbrennen von Pyrotechnik stellen würde.

Cornelius Göbel, Abteilungsleiter Fankultur des HSV, betrachtet die Ergebnisse mit Freude. „Schon die große Anzahl der Umfrageteilnehmer zeigt, dass es sich um ein wichtiges Thema handelt“, sagt er. Man stehe trotzdem noch am Anfang eines langwierigen Prozesses. Göbel: „Man hat gemerkt, dass das Experiment mit sehr hohen Erwartungen verbunden ist. Nach dem Motto: Die Ultras haben ihre offizielle Pyro-Show bekommen, jetzt muss Schluss sein mit den Bengalos. Aber auf Subkulturen kann man dieses lineare Denken – wenn dieses passiert, muss danach jenes passieren – nicht anwenden. Die erfolgreiche Aktion bedeutet nicht, dass die Zündelei in allen Stadien nun abrupt aufhört. Es handelt sich um einen Prozess. Aktuell ist es schwierig, die Entwicklung vorherzusehen.“ Der HSV wird den begonnenen Dialog mit Netzwerken und Verbänden fortsetzen. Ob und wann eine nächste Aktion geplant ist, steht noch nicht fest.

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